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DeepSec Sicherheitskonferenz behandelt Angriffe auf Kundendaten


Mit dem großen Hacking-Angriff auf das Playstation Network von Sony Computer Entertainment, bei dem vermutlich mehr als 100 Millionen Kundendaten bis hin zu Kreditkarteninformationen gestohlen wurden, erregte das Thema Internet-Sicherheit in den letzten Wochen weltweite Aufmerksamkeit bei Medien, Wirtschaft und Politik bis hin zu den Geheimdiensten.

Die internationale Sicherheitskonferenz DeepSec (https://deepsec.net/), die zwischen dem 15. bis 18. November 2011 bereits zum fünften Mal die Weltelite aus den Bereichen Network-Security und Hacking versammelt, widmet sich strategischen Sicherheitsthemen. Dazu zählt etwa die Sicherheitsgefährdung von hochsensiblen Kundendaten, sei es bei Online-Diensten, Smartphones oder im Rahmen von Cloud Computing. Die Sicherheit von mobilen Systemen und deren Benutzern sowie der Sicherheits-Infrastruktur der nächsten Generation sind ebenfalls zentrale Themen der diesjährigen DeepSec. Der Call for Papers für die DeepSec läuft noch bis zum 31. Juli 2011.

"Nach der erfolgreichen DeepSec 2010 wollen wir auch dieses Jahr wieder spannende und kontroverse Themen präsentieren, die einen Großteil der Menschen betreffen, oft ohne dass sie es ahnen - etwa beim Mobilfunk. Als neutrale Plattform bringt die DeepSec die Hacker-Community mit IT- und Security-Unternehmen, Anwendern, Behördenvertretern und Forschern zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch in Vorträgen und Workshops zusammen", so René Pfeiffer, Organisator der DeepSec.

Unterschiedliche Herausforderungen und Sicherheits-Priorität bei Endanwendern und IT-Professionals

Sicherheitsexperte Pfeiffer kommentiert: "Wir leben in einer Zeit, wo sich jede Software schnell weiterentwickelt und immer mehr Funktionen übernimmt, ganz gleich ob bei Navigationsgeräten, Mobiltelefonen, Unterhaltungsgeräten wie Spielkonsolen bis hin zu Stromzählern in den Haushalten. Auch Autos sind heute keine reinen Fortbewegungsmittel mehr, sie werden immer mehr selbst zu Netzwerkgeräten. Wo immer Software arbeitet, besteht auch gleichzeitig ein Angriffspunkt, der durch ein Sicherheitskonzept abgesichert sein sollte."

Während für die Endanwender die Sicherheit ihrer iPhones, Android-Handys und ihrer hinterlegten Kundendaten immer stärker ins Bewusstsein rückt, stellt sich die Lage der professionellen IT-Verantwortlichen anders dar. "Entscheider in Unternehmen suchen verstärkt nicht nach Sicherheitstools, sondern streben eine zeitgerechte Aufklärung und Hilfe für strategische Planung von Sicherheitsmaßnahmen sowie deren Bewertung an", analysiert Pfeiffer.

Call for Papers: Weitere spannende Themen für Vorträge und Workshops gesucht

Bis zum 31. Juli 2011 haben Sicherheitsexperten die Chance, ihre Beiträge für Vorträge und Workshops einzureichen. Junge Sicherheitsforscher werden von der DeepSec auch dieses Jahr im Rahmen des U21-Programms wieder besonders gefördert. Die besten U21-Projekte werden von den Organisatoren mit Slots zur Präsentation bedacht, ferner erhalten die jungen Forscher gesponsorte Tickets zur Konferenz. Gesucht werden beispielsweise Arbeiten aus den Bereichen Cloud Computing, Virtualisierung und IPv6. Die letzten IPv4 Pools wurden vergeben und sickern jetzt an die Endanwender. Spätestens nun ist es zwingend notwendig, sich mit IPv6 auseinandersetzen.

Die neuen Themenfelder "Security management and IT governance" und "Security intelligence" sollen hingegen die strategischen Aspekte von IT Sicherheit beleuchten. Weitere Themenbereiche sind: AJAX/Web2.0/JavaScript Security, Code-Analyse, digitale Spionage, digitale Forensik, e-Voting, Incident Response, Malware Research, Instant-Messaging-Technologien, Netzwerkprotokolle, Betriebssysteme, Patch & Upgrade Management, Secure Software Development, Security Management, Social Engineering, VoIP Technology, Web Security und Funktechnologien.

Gedankenaustausch von Experten und Aufklärungsarbeit notwendig

Die DeepSec bringt als neutrale Plattform die Sicherheitsexperten aus allen Bereichen zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch zusammen. Die Konferenz will aber auch dem verbreiteten Vorurteil entgegen wirken, dass Hacker zwangsläufig Kriminelle sind. "Ganz im Gegenteil. Vielen sogenannten Hackern geht es eher darum, Sicherheitslücken aufzuzeigen und bekannt zu machen. Man kann nur Gefahren beseitigen, die man kennt und die erforscht sind, ganz so wie in anderen Bereichen", so Pfeiffer.

Weitere Informationen zur DeepSec finden Sie hier: https://deepsec.net/ /> Alles Wissenswerte zum Call for Papers: https://deepsec.net/cfp /> Besuchen Sie auch den DeepSec Blog: http://blog.deepsec.net/



[engel, 24.05.2011]


 


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