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Warum Facebook offline war


Zwei Stunden und 30 Minuten ohne Facebook. Die User hatten die längste Downtime des Social Networks seit Jahren 'erdulden' müssen. Einige mussten sogar selbst andere Aktivitäten erfinden.

Was für manche eifrige User heilsam gewesen sein dürfte, war für andere eine Qual. Für jene nämlich, die bei Facebook für das Aufräumen nach dem Crash sorgen mussten.

Zum Crash selbst: Facebook war weitgehend offline. Nicht überall, aber zumindest in den USA und Europa ging so gut wie nichts mehr. DNS-Fehler oder leere Seiten, broken Links und extrem lange Wartezeiten - all das konnte man immer wieder in wechselndem Rhytmus finden.

Robert Johnson hat in seinem Blog den Grund dafür bekannt gegeben. Der Cache-Mechanismus von Facebook war die Ursache für das Problem, hat er geschrieben. Und zwar sorgt der normalerweise dafür, dass Seiten in Facebook nicht aus einer Datenbank stammen, sondern aus zwischengespeicherten Ansichten daraus. Nur im Falle einer Aktualisierung der Inhalte dort muss die Datenbank bemüht werden.

Bei einem kleinen Update jedoch sahen alle Inhalte plötzlich neu für Facebook aus. Jede einzelne Anfrage an die Server löste damit eine Lawine an Datenbankabfragen in die Zentrale aus. Hunderttausende Anfragen pro Sekunde konnte die Datenbank jedoch nicht stemmen - Facebook wurde schnell langsam.

Die überfüllte Warteschlange an Anfragen konnte Facebook im Endeffekt nur dadurch stoppen, dass die Website komplett offline genommen wurde. Danach konnten die Dinge wieder eingerichtet und gestartet werden.

In den zweieinhalb Stunden des gestrigen Abends konnten jedoch viele Europäer neue Beschäftigungen ausprobieren, sich ihrem Leben in 'real life' widmen. Nachdem keine Steigerung der Suizid-Zahlen gemeldet wurde, darf man auf einen Babyboom in neun Monaten gespannt sein...



[PrimusQuack, 30.09.2010]


 


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