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Elektronikbranche gibt sich zum "Earth Day" grün


Handy "Restore": Nicht grün genug für Umweltschützer (Foto: Samsung Mobile USA)
Heute, Donnerstag, findet in 190 Ländern der 40. internationale "Earth Day" statt.

Anlässlich des Tages im Zeichen des Umweltbewusstseins geben sich auch Unternehmen diverser Technologiebranchen betont grün. Dabei verkommt der Earth Day aber bisweilen zum Marketinginstrument. Denn nicht alles, was als umweltfreundlich verkauft wird, kann auch den heutigen Ansprüchen von Umweltschützern genügen.

So will der US-Mobilfunker Sprint Kunden ab Sommer mit einem besonders umweltfreundlichen Handy locken. Doch das Samsung "Restore" hat ein leichtes Chemikalienproblem. "Wenn Samsungs Restore wirklich 'grün' wäre, würde es ohne PVC und bromierte Flammschutzmittel (BFRs) auskommen", betont Tom Dowdall, Koordinator der Greenpeace Greener-Electronics-Kampagne.

Teilweise umweltfreundlich

Das Restore ist der Nachfolger zum im letzten Jahr vorgestellten "Reclaim" und soll dieses in Sachen Umweltfreundlichkeit noch ausstechen. Das Gehäuse des Samsung-Geräts besteht laut Hersteller zu 27 Prozent aus Recyclingplastik und das Handy selbst sei zu 84 Prozent recyclebar. Für viele Kunden klingt es sicher auch gut, dass das Restore nur "geringe Mengen" ökologisch problematischer Substanzen wie PVC und BFRs enthält.

Doch gerade damit ist Samsung, das Greenpeace noch im September 2009 als Paradebeispiel in Sachen Öko-Bemühungen galt, bei den Umweltschützern inzwischen in Ungnade gefallen. "Handys von Nokia, Sony Ericsson und Apple sind inzwischen alle frei von diesen Chemikalien", erklärt Dowdall. Es sei nicht einzusehen, warum Samsung dazu so viel länger brauche. Allerdings ist Samsung nicht der einzige Hersteller, der beim PVC- und BFR-Verzicht noch hinterherhinkt.

Jubiläumswünsche

Es ist somit nicht verwunderlich, was sich Dowdall anlässlich des Earth Day von der Consumer-Electronics-Industrie wünscht. "Die größten Unternehmen sollen von nun an alle Produkte frei von PVC und BFRs machen und ihren Einfluss nutzen, um Druck auf Gesetzgeber für ein Verbot diese Substanzen zu machen", sagt der Greenpeace-Sprecher. Die IKT-Industrie als Ganzes fordert er auf, Produkten und Services Vorrang zu geben, die den Ausstoß von Treibhausgasen deutlich senken und den Weg in eine Zukunft sauberer Energieversorgung weisen.

Links:

http://www.earthday.org





[engel, 22.04.2010]


 


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