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Nieder mit den Sprachbarrieren


Neues deutsch-französiches Zentrum gegründet: Jacques Bittoun (für die Universitäten Paris Süd), Manfred Nettekoven (RWTH Aachen), Arnold Migus (CNRS) und Horst Hippler (Universität Karlsruhe/KIT).
Ein Team aus Computerwissenschaftlern, Linguisten, Soziologen und Ergonomen wird künftig in Paris gemeinsam an der Entwicklung neuer Sprachtechnologien arbeiten.

Das neue Institut für Multilinguale und Multimediale Informationsverarbeitung (IMMI), das die Universität Karlsruhe Anfang Juli mit drei weiteren deutschen und französichen Partnern gegründet hat, richtet seinen Fokus auf neue Möglichkeiten der Übersetzung von Sprache und Text - für eine bessere Kommunikation zwischen den Kulturen.
Ein Telefongespräch unter verschiedensprachigen Partnern und jeder versteht den anderen in seiner eigenen Sprache. Ein Traum? Diese Sprachverarbeitung und die maschinelle Übersetzung ist ein Ziel des IMMI, das die Generaldirektoren und Rektoren der beteiligten Einrichtungen nun im Herzen Europas, in dem mehr als 20 Sprachen in direkter Nachbarschaft gesprochen werden, eingeweiht haben.

Im IMMI werden die stärksten europäischen Forschungsgruppen die maschinelle Übersetzung von Text zu Text, Sprache zu Text sowie Sprache zu Sprache voranbringen. Daneben geht es auch um die Verarbeitung multilingualer Dokumente und die Einordnung multimedialer Dokumente.

"Kommunikation ist mit das Wichtigste im Leben eines jeden Menschen, so Professor Alex Waibel vom Institut für Anthropomatik des KIT und stellvertretender Direktor des IMMI. "Unser heutiges Leben in einer globalisierten Welt stellt uns dabei laufend vor neue Herausforderungen. Daher brauchen wir innovative und individuelle Lösungen, um uns in unserer vernetzten Welt jederzeit verständigen zu können. Dazu wird das IMMI einen wichtigen Beitrag leisten."

Der Rektor der Universität Karlsruhe, Professor Horst Hippler betonte bei der Einweihung, dass die multilinguale und multimediale Informationsverarbeitung unsere einzige Möglichkeit bleibe, die menschliche Kommunikationsfähigkeit zu unterstützen. "Wichtig ist dabei jedoch, auch die nonverbale Kommunikation besser verständlich zu machen", so Hippler. Partner des IMMI sind neben der Universität Karlsruhe die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen, sowie auf französischer Seite das nationale Zentrum der wissenschaftlichen Forschung (Centre National de la Recherche Scientifique (CNRS) und der Universität Süd Paris.

Die beteiligten Einrichtungen arbeiten bereits seit vielen Jahren erfolgreich miteinander. Gemeinsame internationale Großprojekte wie beispielsweise das Multimediaprogramm "Quaero" führten letztlich zu der Gründung von IMMI. Quaero mit einem Projektvolumen von 199 Millionen Euro ist ein deutsch-französisches Forschungsprogramm. Seine 25 Partner entwickeln darin völlig neuartige Lösungen für den Informationszugang zu einer praktisch unbegrenzten Menge multimedialer und mehrsprachiger Dokumente, die Text, Musik, Sprache, Bilder oder Video beinhalten können.

Finanziell gefördert wird das neue Institut IMMI aus dem Quaero-Programm, den vier beteiligten Partnern, dem Departement Esonne, in dem das Zentrum errichtet wird, sowie von Digiteo Advanced Thematic Research Network. Die Wissenschaftler hoffen, innerhalb der kommenden drei Jahre ihren 3000 Quadratmeter großen Neubau in direkter Nachbarschaft zu LIMSI, dem Sprachlabor des CNRS, in Paris-Orsay beziehen zu können.

Im Karlsruher Institut für Technologie (KIT) schließen sich das Forschungszentrum Karlsruhe in der Helmholtz-Gemeinschaft und die Universität Karlsruhe zusammen. Damit wird eine Einrichtung international herausragender Forschung und Lehre in den Natur- und Ingenieurwissenschaften aufgebaut. Im KIT arbeiten insgesamt 8000 Beschäftigte mit einem jährlichen Budget von 700 Millionen Euro. Das KIT baut auf das Wissensdreieck Forschung - Lehre - Innovation.

Die Karlsruher Einrichtung ist ein führendes europäisches Energieforschungszentrum und spielt in den Nanowissenschaften eine weltweit sichtbare Rolle. KIT setzt neue Maßstäbe in der Lehre und Nachwuchsförderung und zieht Spitzenwissenschaftler aus aller Welt an. Zudem ist das KIT ein führender Innovationspartner für die Wirtschaft.

Links:
http://www.kit.edu



[engel, 17.07.2009]


 


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