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E-Book-Displays vor Sprung auf Handys


Mit Mirasol werden reflektive Displays auch in Mobiltelefonen Einzug halten (Foto: Qualcomm)
Reflektive Displays sind bisher primär durch elektronisches Papier (E-Paper) bekannt. Doch mit "mirasol"setzt eine andere reflektive Technologie an, neben E-Books auch Handys zu erobern.

Sie emuliert die Farbentstehung in Schmetterlingsflügeln und verspricht auch und gerade in direktem Sonnenlicht beste Bildqualität bei geringem Stromverbrauch. In bichromatischer Version kommt mirasol bereits in Produkten zum Einsatz. Doch auch in Farbe soll die Technologie den Markt erobern. diagramm konnte sich in San Diego anhand mehrer Demonstratoren vom Potenzial der Technologie überzeugen.

Das Display zählt zu den größten Stromfressern im Handy und genau hier setzt mirasol an. Denn ein Panel mit reflektiver Technologie verbraucht bei ausreichendem Umgebungslicht laut Entwickler nur ein Milliwatt, AMOLED- oder TFT-LCD-Displays hingegen typischerweise über 200 Milliwatt. Bei Dunkelheit könnte ein Display vordergrundbeleuchtet werden, was mit ungefähr 55 Milliwatt möglich wäre. mirasol ist laut Cherzl Goodman, Director Marketing bei Qualcomm MEMS, auch zu Touch-Technologie kompatibel.

Schon jetzt kommt die Technologie zumindest in der Bichromversion zum Einsatz. Das erste Smartphone-Beispiel ist das "Inventec V112", bei dem ein kleines mirasol-Display beispielsweise die Uhrzeit anzeigt, um das Hauptdisplay und damit auch die Batterie zu entlasten. Mit 1,1 Zoll ist das Display allerdings wie in anderen bisherigen Endkundenprodukten recht klein. Doch sowohl an Größe als auch Farbe wird bereits gearbeitet, wie die Hersteller anhand einiger Demonstratoren zeigen. Dazu zählte etwa ein 4,1-Zoll-Modell mit WVGA-Auflösung.

Die von Qualcomm gezeigten vielfarbigen mirasol-Beispiele bieten sowohl unter Leuchstoffröhrenbeleuchtung, bei diffusem Umgebungslicht als auch bei direkter Sonneneinstrahlung helle, satte Farben. Allerdings war bei dem 4,1-Zoll-Demonstrator der Farbton speziell im Roten merklich vom Lichteinfallswinkel abhängig. Daran soll bis zum finalen Produkt noch gefeilt werden. Man sei überzeugt, dass die Displays den Kundenerwartungen entsprechen werden, so Goodman. Wann es die ersten Handys mit mirasol-Farbdisplays geben wird, steht noch nicht fest. Stammen werden sie wohl von LG Electronics, denn eine entsprechende Partnerschaft wurde im Rahmen des GSM World Congress im Februar bekannt gegeben.

Links:

http://www.mirasoldisplays.com



[engel, 11.07.2009]


 


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